Frage
Was sind die sieben Siegel der Offenbarung?
Antwort
Die sieben Siegel gehören zu einer Reihe von endzeitlichen Gerichten Gottes. Die Siegel werden in Offenbarung 6:1-17 und 8:1-5 beschrieben. In der Vision des Johannes halten die sieben Siegel eine Schriftrolle im Himmel verschlossen, und mit jedem Siegel, das gebrochen wird, wird ein neues Urteil (Gericht) auf die Erde losgelassen. Nach den Siegelgerichten folgen die Posaunengerichte und die Schalengerichte.
Das Vorspiel zur Öffnung der sieben Siegel in der Vision des Johannes ist die Suche nach jemandem, der würdig ist, die himmlische Schriftrolle in Offenbarung 5 zu öffnen. Johannes schreibt: "Und ich sah in der Rechten dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, innen und auf der Rückseite beschrieben, mit sieben Siegeln versiegelt" (Offenbarung 5,1). Diese Schriftrolle enthält die Urteile Gottes; die Tatsache, dass sie auf beiden Seiten beschrieben ist, weist auf die Tragweite des bevorstehenden Gerichts hin. Ein mächtiger Engel ruft: "Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu lösen?" (Vers 2). Niemand wurde für würdig befunden, die Siegel zu brechen und die Buchrolle zu öffnen, und diese Tatsache veranlasst Johannes zu trauern (Verse 3-4). Wenn die Schriftrolle nicht geöffnet werden könnte, würde die Bosheit nicht gerichtet werden und das Böse würde weiterhin die Erde befallen.
Während Johannes über die ungeöffnete Buchrolle und ihre sieben Siegel weint, erhält er eine gute Nachricht: "Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, um das Buch und seine sieben Siegel zu öffnen." (Offenbarung 5,5). "Und ich sah inmitten des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten ein Lamm stehen wie geschlachtet . . . Und es kam und nahm ⟨das Buch⟩ aus der Rechten dessen, der auf dem Thron saß." (Verse 6-7). Dies ist ein Bild von Jesus Christus, dem Lamm, das geschlachtet wurde und auch der Löwe des Gerichts ist. Jesus ist der einzige, der würdig ist, die Welt zu richten (vgl. Johannes 5,22). Wenn er die Schriftrolle nimmt, um die Siegel zu öffnen und das Urteil über die ungläubige Welt zu verkünden, verherrlichen ihn die Wesen im Himmel mit einem neuen Lied:
"Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast durch dein Blut ⟨Menschen⟩ für Gott erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation ...
Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu nehmen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Lobpreis." (Verse 9 und 12).
Inmitten der Anbetung, die ihm gebührt, beginnt das Lamm, die Siegel zu öffnen (Offenbarung 6:1). Mit jedem Siegel, das geöffnet wird, kann die Schriftrolle ein wenig weiter aufgerollt werden und enthüllt Stück für Stück die Gerichte/Urteile, die Gott während der Trübsalszeit erlässt. Die ersten vier der sieben Siegel geben die so genannten vier Reiter der Apokalypse frei, denn die Urteile erscheinen symbolisch als Pferd und Reiter, die Verwüstung bringen.
Das erste Siegel. Das erste Siegel stellt den Antichristen vor (Offenbarung 6:1-2). Der biblischen Beschreibung entnehmen wir mehrere Details: Er reitet auf einem weißen Pferd, was für Frieden steht; zu Beginn der Trübsal wird der Antichrist unter dem Vorwand kommen, der Welt Frieden zu bringen (vgl. Daniel 9,27). Ihm wird ein Siegeskranz gegeben, was darauf hinweist, dass der Antichrist große Macht ausüben wird (vgl. Daniel 7,24-25). Er hat einen Bogen in der Hand, der seine wahren Absichten zeigt, und er zog aus, siegend und um zu siegen" (Offenbarung 6,2).
Das zweite Siegel. Wenn das Lamm das zweite Siegel öffnet, bricht ein großer Krieg auf der Erde aus (Offenbarung 6,3-4). Symbolisiert wird dies durch einen Reiter mit einem großen Schwert auf einem feuerroten Pferd.
Das dritte Siegel. Das Brechen des dritten der sieben Siegel verursacht eine Hungersnot (Offenbarung 6,5-6). Der Reiter, den Johannes sieht, reitet auf einem schwarzen Pferd und hält eine Waage in seiner Hand. Dann hört Johannes eine Erklärung, dass die Menschen den ganzen Tag arbeiten müssen, um ein wenig Nahrung zu verdienen.
Das vierte Siegel. Das vierte Siegel wird geöffnet, und Johannes sieht "ein fahles Pferd, und der darauf saß, dessen Name ⟨ist⟩ »Tod«; und der Hades folgte ihm" (Offenbarung 6,7-8). Die Folge dieses vierten Siegels ist, dass ein Viertel der Erdbevölkerung "mit dem Schwert und mit Hunger und mit Tod und durch die wilden Tiere der Erde" sterben werden.
Das fünfte Siegel. Das fünfte Siegel der Schriftrolle offenbart diejenigen, die während der Trübsal für ihren Glauben an Christus gemartert werden (Offenbarung 6,9-11; vgl. Matthäus 24,9). Die Seelen dieser Märtyrer werden als unter dem Altar im Himmel wohnend dargestellt. Gott erhört ihre Schreie nach Gerechtigkeit und gibt jedem von ihnen ein weißes Gewand. Den Märtyrern wird gesagt, dass sie warten sollen: "Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn ⟨Gottes⟩!" Gott verspricht, sie zu rächen, aber die Zeit war noch nicht gekommen (vgl. Römer 12,19).
Das sechste Siegel. Wenn das Lamm Gottes das sechste Siegel öffnet, kommt es zu einem verheerenden Erdbeben, das gewaltige Umwälzungen und schreckliche Verwüstungen verursacht - zusammen mit ungewöhnlichen astronomischen Phänomenen: Die Sonne wird schwarz und der Mond blutrot, und "der Himmel wich wie eine Schriftrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden wegbewegt von ihren Orten" (Offenbarung 6,12-14). Die Überlebenden des sechsten Siegels suchen unabhängig von ihrer sozialen Stellung Zuflucht in Höhlen und schreien zu den Bergen und Felsen: "Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn es ist gekommen der große Tag ihres Zorns und wer kann bestehen?" (Verse 16-17).
Nach der Öffnung des sechsten der sieben Siegel folgt ein Zwischenspiel im Buch der Offenbarung. Johannes beschreibt die 144.000 Juden, die während der Trübsal beschützt werden (Offenbarung 7:1-8). Dann sieht er im Himmel eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen, die vor dem Thron und vor dem Lamm standen (Vers 9). Diese Menschen tragen weiße Gewänder, halten Palmzweige in der Hand und schreien:
"Das Heil ist bei unserm Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm!" (Vers 10).
Johannes erfährt, wer diese weißgekleidete Schar ist: "Diese sind’s, die aus der großen Trübsal kommen und haben ihre Kleider gewaschen und haben sie hell gemacht im Blut des Lammes." (Vers 14). Ihnen wird die Verheißung gegeben, dass
"Sie werden nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf ihnen lasten die Sonne oder irgendeine Hitze...und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen." (Verse 16-17; vgl. Jesaja 25,8; 49,10).
Das siebte Siegel. Als das Lamm das siebte Siegel öffnet, "entstand eine Stille im Himmel etwa eine halbe Stunde lang" (Offenbarung 8:1). Die Gerichte, die zum Ende der Trübsal führen, sind nun in der Schriftrolle zu sehen und sind so schwerwiegend, dass eine Stille über den ganzen Himmel hereinbricht. Das siebte Siegel leitet offensichtlich die nächste Reihe von Gerichten ein, denn Johannes sieht sofort sieben Engel, die sieben Posaunen in der Hand haben und bereit sind zu blasen (Vers 2). Ein achter Engel nimmt ein Räuchergefäß und verbrennt darin viel Weihrauch, der für die Gebete des Volkes Gottes steht (Verse 3-4). Dann nimmt der Engel dasselbe Räuchergefäß, füllte es mit Feuer vom Altar und schleuderte es auf die Erde; und es geschahen Donnerschläge, Donner, Blitze und ein Erdbeben (Vers 5).
Sobald die sieben Siegelgerichte beendet sind, kann der nächste Teil der Trübsal, die sieben Posaunengerichte, beginnen.
Das Vorspiel zur Öffnung der sieben Siegel in der Vision des Johannes ist die Suche nach jemandem, der würdig ist, die himmlische Schriftrolle in Offenbarung 5 zu öffnen. Johannes schreibt: "Und ich sah in der Rechten dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, innen und auf der Rückseite beschrieben, mit sieben Siegeln versiegelt" (Offenbarung 5,1). Diese Schriftrolle enthält die Urteile Gottes; die Tatsache, dass sie auf beiden Seiten beschrieben ist, weist auf die Tragweite des bevorstehenden Gerichts hin. Ein mächtiger Engel ruft: "Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu lösen?" (Vers 2). Niemand wurde für würdig befunden, die Siegel zu brechen und die Buchrolle zu öffnen, und diese Tatsache veranlasst Johannes zu trauern (Verse 3-4). Wenn die Schriftrolle nicht geöffnet werden könnte, würde die Bosheit nicht gerichtet werden und das Böse würde weiterhin die Erde befallen.
Während Johannes über die ungeöffnete Buchrolle und ihre sieben Siegel weint, erhält er eine gute Nachricht: "Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, um das Buch und seine sieben Siegel zu öffnen." (Offenbarung 5,5). "Und ich sah inmitten des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten ein Lamm stehen wie geschlachtet . . . Und es kam und nahm ⟨das Buch⟩ aus der Rechten dessen, der auf dem Thron saß." (Verse 6-7). Dies ist ein Bild von Jesus Christus, dem Lamm, das geschlachtet wurde und auch der Löwe des Gerichts ist. Jesus ist der einzige, der würdig ist, die Welt zu richten (vgl. Johannes 5,22). Wenn er die Schriftrolle nimmt, um die Siegel zu öffnen und das Urteil über die ungläubige Welt zu verkünden, verherrlichen ihn die Wesen im Himmel mit einem neuen Lied:
"Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast durch dein Blut ⟨Menschen⟩ für Gott erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation ...
Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu nehmen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Lobpreis." (Verse 9 und 12).
Inmitten der Anbetung, die ihm gebührt, beginnt das Lamm, die Siegel zu öffnen (Offenbarung 6:1). Mit jedem Siegel, das geöffnet wird, kann die Schriftrolle ein wenig weiter aufgerollt werden und enthüllt Stück für Stück die Gerichte/Urteile, die Gott während der Trübsalszeit erlässt. Die ersten vier der sieben Siegel geben die so genannten vier Reiter der Apokalypse frei, denn die Urteile erscheinen symbolisch als Pferd und Reiter, die Verwüstung bringen.
Das erste Siegel. Das erste Siegel stellt den Antichristen vor (Offenbarung 6:1-2). Der biblischen Beschreibung entnehmen wir mehrere Details: Er reitet auf einem weißen Pferd, was für Frieden steht; zu Beginn der Trübsal wird der Antichrist unter dem Vorwand kommen, der Welt Frieden zu bringen (vgl. Daniel 9,27). Ihm wird ein Siegeskranz gegeben, was darauf hinweist, dass der Antichrist große Macht ausüben wird (vgl. Daniel 7,24-25). Er hat einen Bogen in der Hand, der seine wahren Absichten zeigt, und er zog aus, siegend und um zu siegen" (Offenbarung 6,2).
Das zweite Siegel. Wenn das Lamm das zweite Siegel öffnet, bricht ein großer Krieg auf der Erde aus (Offenbarung 6,3-4). Symbolisiert wird dies durch einen Reiter mit einem großen Schwert auf einem feuerroten Pferd.
Das dritte Siegel. Das Brechen des dritten der sieben Siegel verursacht eine Hungersnot (Offenbarung 6,5-6). Der Reiter, den Johannes sieht, reitet auf einem schwarzen Pferd und hält eine Waage in seiner Hand. Dann hört Johannes eine Erklärung, dass die Menschen den ganzen Tag arbeiten müssen, um ein wenig Nahrung zu verdienen.
Das vierte Siegel. Das vierte Siegel wird geöffnet, und Johannes sieht "ein fahles Pferd, und der darauf saß, dessen Name ⟨ist⟩ »Tod«; und der Hades folgte ihm" (Offenbarung 6,7-8). Die Folge dieses vierten Siegels ist, dass ein Viertel der Erdbevölkerung "mit dem Schwert und mit Hunger und mit Tod und durch die wilden Tiere der Erde" sterben werden.
Das fünfte Siegel. Das fünfte Siegel der Schriftrolle offenbart diejenigen, die während der Trübsal für ihren Glauben an Christus gemartert werden (Offenbarung 6,9-11; vgl. Matthäus 24,9). Die Seelen dieser Märtyrer werden als unter dem Altar im Himmel wohnend dargestellt. Gott erhört ihre Schreie nach Gerechtigkeit und gibt jedem von ihnen ein weißes Gewand. Den Märtyrern wird gesagt, dass sie warten sollen: "Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn ⟨Gottes⟩!" Gott verspricht, sie zu rächen, aber die Zeit war noch nicht gekommen (vgl. Römer 12,19).
Das sechste Siegel. Wenn das Lamm Gottes das sechste Siegel öffnet, kommt es zu einem verheerenden Erdbeben, das gewaltige Umwälzungen und schreckliche Verwüstungen verursacht - zusammen mit ungewöhnlichen astronomischen Phänomenen: Die Sonne wird schwarz und der Mond blutrot, und "der Himmel wich wie eine Schriftrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden wegbewegt von ihren Orten" (Offenbarung 6,12-14). Die Überlebenden des sechsten Siegels suchen unabhängig von ihrer sozialen Stellung Zuflucht in Höhlen und schreien zu den Bergen und Felsen: "Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn es ist gekommen der große Tag ihres Zorns und wer kann bestehen?" (Verse 16-17).
Nach der Öffnung des sechsten der sieben Siegel folgt ein Zwischenspiel im Buch der Offenbarung. Johannes beschreibt die 144.000 Juden, die während der Trübsal beschützt werden (Offenbarung 7:1-8). Dann sieht er im Himmel eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen, die vor dem Thron und vor dem Lamm standen (Vers 9). Diese Menschen tragen weiße Gewänder, halten Palmzweige in der Hand und schreien:
"Das Heil ist bei unserm Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm!" (Vers 10).
Johannes erfährt, wer diese weißgekleidete Schar ist: "Diese sind’s, die aus der großen Trübsal kommen und haben ihre Kleider gewaschen und haben sie hell gemacht im Blut des Lammes." (Vers 14). Ihnen wird die Verheißung gegeben, dass
"Sie werden nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf ihnen lasten die Sonne oder irgendeine Hitze...und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen." (Verse 16-17; vgl. Jesaja 25,8; 49,10).
Das siebte Siegel. Als das Lamm das siebte Siegel öffnet, "entstand eine Stille im Himmel etwa eine halbe Stunde lang" (Offenbarung 8:1). Die Gerichte, die zum Ende der Trübsal führen, sind nun in der Schriftrolle zu sehen und sind so schwerwiegend, dass eine Stille über den ganzen Himmel hereinbricht. Das siebte Siegel leitet offensichtlich die nächste Reihe von Gerichten ein, denn Johannes sieht sofort sieben Engel, die sieben Posaunen in der Hand haben und bereit sind zu blasen (Vers 2). Ein achter Engel nimmt ein Räuchergefäß und verbrennt darin viel Weihrauch, der für die Gebete des Volkes Gottes steht (Verse 3-4). Dann nimmt der Engel dasselbe Räuchergefäß, füllte es mit Feuer vom Altar und schleuderte es auf die Erde; und es geschahen Donnerschläge, Donner, Blitze und ein Erdbeben (Vers 5).
Sobald die sieben Siegelgerichte beendet sind, kann der nächste Teil der Trübsal, die sieben Posaunengerichte, beginnen.